Lernen, arbeiten und schlafen
Es waren großartige Jahre für Hans bei Fabory, in denen er durch Europa reiste und das CRM-Credit-Management-System für die gesamte Organisation implementierte. "Jede Woche haben wir geschaut, was verbessert werden konnte. Jedes Land hat seine eigenen Gesetze und Vorschriften. Deshalb haben wir eine einheitliche Credit-Management-Richtlinie geschaffen, die sich an diese spezifischen Regeln anpasste." Lernen, arbeiten und schlafen wurde Hans’ neues Motto. Nachdem er vierzig geworden war, begann er mehrere Weiterbildungen im Credit Management zu absolvieren. "Das wurde auch von Fabory gefördert."
Heute verstärkt Hans das E-Commerce-Team, wo er den Digitalisierungsprozess rund um die Auftragsabwicklung weiter begleitet. Hans möchte Prozesse besser und einfacher machen. Er bezeichnet sich selbst als echten Problemlöser. Zum Beispiel durch eine schnellere Auftragserstellung, korrekte Daten im System und das Antizipieren von Änderungen bei Lieferzeiten. "So bekommt der Kunde schneller, was er braucht." Lachend sagt er: "Man erwartet meine Begeisterung für die Veränderung von Prozessen nicht unbedingt bei jemandem, der 64 Jahre alt ist. Ich kenne das Wort Nein nicht. Wenn etwas nicht genau so gemacht werden kann, wie man es möchte, dann kann es immer teilweise umgesetzt werden."
Fokus auf Verbindungselemente
Fabory arbeitet derzeit hart daran, den Titel Master's in Fasteners zurückzugewinnen. Laut Hans geht das über guten Service hinaus. "Man wird mit dem richtigen Sortiment der Beste. Das Sortiment an D E F-Größen, das wir früher auf Lager hatten, hatte sonst niemand." Hans ist auch hinsichtlich des Fokus des Unternehmens klar: "Es ist gut, dass wir uns wieder auf Verbindungselemente konzentrieren."
Wer 46 Jahre für denselben Arbeitgeber arbeitet, baut fast zwangsläufig eine Bindung zu Kollegen auf. Das gilt auch für Hans. Jahrelang teilte er sogar die Leidenschaft fürs Laufen mit mehreren Kollegen und lief gemeinsam Halbmarathons. Das tat er mit Kollegen in Prag, Paris, Barcelona, Madrid, Rom und Berlin. Auch in Tilburg nahmen Hans und seine Kollegen am Laufevent Tilburg Ten Miles teil. An diesem Tag mieteten sie sogar das Café De Drie Gezusters (Die Drei Schwestern) am bekanntesten Platz von Tilburg, wo sie gemeinsam auf ihre sportliche Leistung anstießen.
Die fünfzig Jahre vollmachen
Nach fast einem halben Jahrhundert bei Fabory findet Hans es logisch, die fünfzig Jahre vollzumachen. "Ich werde es vermissen, jeden Tag eine feste Beschäftigung zu haben. Ich kann nicht stillsitzen. Wer weiß, vielleicht arbeite ich noch ein paar Tage pro Woche an Projekten, wie zum Beispiel für das Self-Service-System MyFabory."