„So optimieren wir die TCO“
Yves Derycke, CEO von Fabory, erläutert, worauf sich Fabory im kommenden Jahr konzentrieren wird, um die Fertigungs- und Instandhaltungsindustrie zu unterstützen. Er hebt drei wesentliche Erfolgsfaktoren hervor. „An erster Stelle steht Agilität, insbesondere in Zeiten einer instabilen globalen Lage, wie wir sie derzeit erleben. In solchen Situationen müssen Unternehmen in der Lage sein, sich schnell anzupassen und nicht passiv zu bleiben. Ebenso wichtig ist es, die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden zu verstehen und Lösungen anzubieten. Darüber hinaus sollte eine nachhaltige Zusammenarbeit gefördert werden – sogar mit Wettbewerbern.“
Steigende Energie- und Arbeitskosten
Bis vor zwei oder drei Jahren war die Produktverfügbarkeit die größte Sorge der Unternehmen in der Fertigungs- und Instandhaltungsindustrie. Das ist heute weniger problematisch. Stattdessen müssen wir die gestiegenen Energie- und Arbeitskosten in der Fertigungsindustrie bewältigen. Unsere Kunden sollten uns weiterhin herausfordern, die Logistikprozesse so effizient wie möglich zu gestalten. Ein Rabatt von fünf Prozent ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Unsere Stärke liegt darin, die Total Cost of Ownership (TCO) in Produktion und Instandhaltung zu senken. Wir verkaufen keine Produkte, sondern Lösungen, um die TCO der Maschinenproduktion so effektiv wie möglich zu optimieren.
Exponentielles Wachstum in mehreren Märkten
Im Logistikprozess streben wir danach, manuelle Eingriffe auf ein Minimum zu reduzieren. Wir brauchen Menschen, die gut mit Robotern zusammenarbeiten können. Nur so lassen sich automatische Produktnachfüllungen und effiziente Logistikprozesse realisieren, sodass die Produktion hier fortgeführt werden kann. Wer alles in den Osten verlagert, macht sich zu abhängig.
Das Fundament Ihrer Organisation
Menschen und Unternehmenskultur werden zuletzt genannt, sind aber tatsächlich der wichtigste Schwerpunkt. Wir können noch so viel über unsere Masters in Fasteners-Strategie sprechen – wenn unsere Mitarbeitenden sie nicht verinnerlichen und täglich leben, wird sie nicht funktionieren. Die richtige Kultur ist wie der Zement, der alles zusammenhält. Menschen müssen stets motiviert sein, das Richtige zu tun. Das Fundament wird einstürzen, wenn Zement und Steine nicht gut zusammenpassen, ganz gleich, wie gut die Steine auch sein mögen.